ARDF, Amateur Radio Direction Finding, im Volksmund Fuchsjagd genannt, ist eine anspruchsvolle Form des Orientierungslaufs, geeignet für alle die Interesse an sportlicher Aktivität in freier Natur und im Einklang mit ihr haben. Dabei ist es ist nicht erforderlich eine Amateurfunklizenz zu besitzen.

Der ÖVSV veranstaltet viele lokale Bewerbe, bei denen auch Anfänger willkommen sind und die erforderliche Starthilfe erhalten. Geschult werden dabei die Orientierung im Gelände, Kartenlesen, beherrschen der Lauf- und Peiltechnik, bis zur Fähigkeit der Teilnahme an nationalen und internationalen Wettbewerben.

An der Weltmeisterschaft 2004, nahmen neben 31 Nationen, 345 Wettkämpfer auch wir Österreicher teil. ARDF ist zwar ein Randsport aber mit internationalen Ansprüchen!

Im Gegensatz zum Orientierungslauf, sind auf der beim Start ausgefolgten Geländekarte nur Start und Ziel eingetragen, die aufzufindenden 5 „Füchse“, das sind Peilbaken kleiner Leistung, vergleichbar etwa mit einem Handy, sind durch Peilung mit einem speziellen Empfänger zu finden.

Für eine Teilnahme ist nur leichte Laufkleidung, eine Uhr und ein Kompass erforderlich. Ein Peilempfänger wird leihweise vom ÖVSV zur Verfügung gestellt, kann aber auch selbst aufgebaut werden. Informationen dazu auf www.qsl.net/oe6gc.

Das Bild zeigt den Peilempfänger, die Geländekarte und links oben die Startkarte, welche bei den Füchsen mit der Prägezange markiert wird um nachzuweisen, dass diese gefunden wurden.

Wie läuft ein ARDF-Bewerb ab?

 Der Bahnausleger versteckt 5 kleine Peilbaken im überwiegend bewaldeten Gelände. Diese „Füchse“ müssen nun durch Peilung gefunden werden. Bei den Baken werden Orientierungslauf-Postenschirme mit Markierungszangen oder mit elektronischen Erfassungseinrichtungen installiert. Diese Postenschirme sind erst im unmittelbaren Nahbereich gut zu sehen.

Startzeit und Startreihenfolge werden ausgelost, die Peilempfänger werden bis zum Start vom Starter verwahrt damit niemand die Richtung der Peilbaken vor dem eigentlichen Start ermitteln kann. Am Start bekommt man die Karte des Wettbewerbsgeländes, meist im Maßstab 1:15.000 und letzte Informationen.

Jetzt geht´s los!

 Nach Durchlauf des ca. 200 m langen Startkorridors darf gepeilt werden. Man peilt die 5 Füchse und zeichnet die Richtungen in die Karte ein um anschliessend so schnell wie möglich die Peilbaken möglichst unter Benutzung des Wegenetzes zu finden. Wichtig ist es in der vom Veranstalter bekanntgegebenen maximalen Laufzeit, meist 2 Stunden, ins Ziel zu kommen. Es macht daher durchaus Sinn nur 4 oder weniger Füchse anzulaufen und dafür in der Wertung zu bleiben.

In die Wertung gehen die Anzahl der gefundenen Füchse und die benötigte Zeit ein. Klasseneinteilungen berücksichtigen Geschlecht und Alter der Teilnehmer.

Wie werden die Füchse, also unsere Peilbaken im Gelände situiert?

Füchse dürfen erst 750m vom Start entfernt installiert werden, dann in einem Mindestabstand von 400m. Der letzte Fuchs muss vom Ziel mindestens 300m entfernt sein. Das Gelände soll Höhenunterschiede von nicht mehr als 200m aufweisen, die Streckenlänge für die optimale Lauffolge soll 5-10km betragen. Lokale Bewerbe sind meist kürzer.

Die Füchse senden, beginnend mit Fuchs 1 zum Startzeitpunkt, jeweils für die Dauer einer Minute ihre individuelle Kennung, ähnlich unterschiedlicher Klingeltöne bei handys, aus.

Diese Aussendungen wiederholen sich alle 5 Minuten.

Wie peilt man?

Die in den Empfängern eingebauten Peilantennen ergeben bei Ausrichtung auf die Peilbake einen deutlichen Lautstärkenunterschied des empfangenen Signales, der es ermöglicht die Richtung zur Bake präzise festzustellen und in die Karte zu übertragen.

Der Fuchs überlässt aber nach einer Minute dem nächsten die Frequenz!

An Hand des in die Karte eingezeichneten Peilstrahls oder mittels Kompass läuft man in Richtung Fuchs auch wenn dieser gerade nicht sendet!

Dabei peilt man aber gleichzeitig die anderen Füchse. Bereits mit 2 Peilungen kann man deren Standorte im Gelände gut eingrenzen und auf der Karte markieren.

Nach dem letzten Fuchs geht es auf dem schnellsten Weg zum Ziel, Stoppknopf für die Zeitnehmung drücken. Ablauf rekapitulieren, Flüssigkeitsverlust ausgleichen, gespannt die Ergebnisse mit anderen Mitbewerbern vergleichen, Siegerehrung. 

Kein Podestplatz? Aber meist doch zufrieden mit der eigenen Leistung.

Die Gedanken kreisen bereits um den nächsten Bewerb, wie könnte man die Ausrüstung verbessern, wie mit Regen umgehen, war er nur willkommene Wasserkühlung? Die Karte besser schützen, hat man zuviel Kleidung mitgeschleppt, sollte man doch noch einen Müsliriegel oder Traubenzucker in die Gürteltasche stecken, Reservebatterie, Reservekopfhörer und Trillerpfeife wurden nicht gebraucht, sollte man sie zu Hause lassen? ….

Wenn Du lieber Leser diesem Sport etwas abgewinnen kannst, bist Du herzlich willkommen, es gibt an vielen Wochenenden einen Bewerb in Deiner Nähe.

Computertrainingsprogramm unter:  http://guenther.fromhagen.bei.t-online.de/foxhunter.htm

 

ARDF, Amateur Radio Direction Finding, foxhunting, is   a special form of the orientation run, for all  interested in sporty activity in free nature and in conformity with it. It is not necessarily to have an amateur radio license.

The OEVSV organizes many local competitions with those also beginners  are welcome andwill receive the necessary starting help Thereby orientation in the area, map vintages are trained, control the run and pinpointing technology, up to the ability of the participation in national and international competitions.

In the world championship 2004, 345 fighters participated, also we Austrians apart from 31 nations. ARDF is an edge sport, however with international requirements!

In contrast to the orientation run, only start and a goal are  registered, the 5 "foxes" which can be found, are pinpointing beacons of small size, comparably for instance with a mobile phone, by bearing with a special receiver.

For a participation there are necessary only a route card, a clock and a compass. In addition, a pinpointing receiver is placed on loan from the OEVSV or can built easily with  on www.qsl.net/oe6gc.

The picture shows the pinpointing receiver, the area map and on  the left of above the starting map, which is marked with the foxes with the embossing pliers over to prove that these were found.

How does ARDF competition run off?

The course   hides  5 small pinpointing beacons in the predominantly wooded area. These  "foxes" must be found now by bearing. With the beacons orientation run post screens with marking pliers or with electronic collection mechanisms are installed. These post screens are good to see only in direct close range.

Starting time and starting sequence are drawn by lots. Competitors which get theire pinpointing receivers up at the start, so nobody are able to pinpointing beacons before the actual start determine. At the start one gets the map of the competition area, usually on a scale 1:15.000 and last information.

Now go ahead!

After running  approx. 200 m through the starting passage  pinpointing is allowed. One pinpoints the 5 foxes and draws the directions into the map around afterwards as fast as possible the pinpointing beacons if possible under use of the ways in the map  to  find. It is important in the maximum running time, usually 2 hours communicated by the organizer, to come into the goal. It makes therefore sense only 4 or fewer foxes to find but stay within the timelimit.

Valuation the number of found foxes and the necessary time enter. Class organizations consider sex and age of the participants.

How are the  foxes   our pinpointing beacons situated in the area?

Foxes may be installed at least 750m  away from the start, then in a minimum distance from  400m. The last fox must at least be distant from the goal 300m. The area is not to exhibit differences in height of no more than 200m, the route distance for the optimal run sequence is  5-10km. Local one competitions are usually  shorter.

The foxes send, beginning with fox 1 to the point of starting  time, in each case for the duration of one minute their individual  identification, similarly different bell tones with mobile phones.

These sending repeat themselves every 5 minutes.

How does one pinpoint?

In the case of orientation of the receiver on to the pinpointing beacon a clear volume difference of the  received signal will occure. Transfer the direction to the beacon precisely into the map.

The fox leaves however after one minute the frequency!

On the base of your direction drawn into the map or by means of  the compass one runs toward fox even if it does not send!

One pinpoints however at the same time the other foxes. Already  with 2 bearings one can limit and on the map mark their locations in the area.

After the last fox is found, run back on the fastest way to the  goal, press stop button for the time taking, compare  the results  with other competitors. 

No pricegiving place? But usually happy with the own result

The thoughts circle already around the next competition, how one could improve the equipment, how to deal with rain, he was only welcome water cooling? The map better to protect, too much clothes carried along, should one nevertheless still carry another a Muesliriegel or grape sugar into the belt bag, spare battery, spare headphone and trill whistle was not used, should one leave it at home in future ....